Kalander-Linien produzieren als einzelne Maschinen oder in Maschinenverbünden Stahl- oder Textilgeflecht (Cord).
Textilcord:
Die Aufgabenstellung:
- Es ergeben sich Qualitätsprobleme, wenn das Textilcord nicht vor und hinter dem Kalander zentriert ist und die Fadenverteilung nicht konsistent und fortlaufend über die vollständige Breite des Materials verläuft.
Die Lösung:
- Installation eines Regelungssystems, das das Gewebe vor dem Kalander sowohl zentriert als auch ausdehnt und die Verwendung eines Mittenregelungssystems nach dem Kalander.
- Die Mittenregelung wird komplettiert durch Drehrahmenführungen in unterschiedlichen Ausführungen, die in verschiedenen Bahnzugsbereichen der Maschine angebracht werden. Das Expandersystem ist ausgelegt als ein einzelner Expander (ein Antrieb) oder als doppelter Expander (zwei Antriebe, einen für jede Seite). Einzelne Expander sind in der Lage, den Stoff von seiner Mittellinie aus zu dehnen. Doppelte Expander können jede Seite des Materials separat ausdehnen, was zur idealen Fadenspannung und -verteilung innerhalb des Materials führt.
- Hinter dem Expander oft werden Triocanter-Einheiten installiert, um nur den äußeren Bereich des Gewebes direkt vor dem Kalander zu verbreitern.
Stahlcord:
Die Aufgabenstellung:
- Zentrierung des Materials nach dem Kalander und des Kantenbeschnitts.
Die Lösung:
- Installation eines Kantenbeschnittsystems direkt hinter dem Kalander und von Drehrahmenführungen im nachgeordneten Rücklauf.
Vorteile:
- Weniger Anlaufausschuss und kontinuierliche Prozessqualitätskontrolle während der Produktion, die mehr Zuverlässigkeit der Produktion gewährleistet.